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Masterplan BIM Bundesfernstraßen mit Audio/Video

Digital planen, effizient bauen

Der Masterplan BIM Bundesfernstraßen beschreibt die Strategie zur flächendeckenden Einführung der Methode Building Information Modeling (BIM) im Bundesfernstraßenbau. Ziel ist es, Planung, Bau, Erhaltung und Betrieb durch digitale Prozesse effizienter, transparenter und wirtschaftlicher zu gestalten.

Der Masterplan baut auf den Erfahrungen aus BIM-Pilotprojekten auf und definiert einen bundesweit einheitlichen Rahmen für die Anwendung der BIM-Methode. Langfristig bildet BIM die Grundlage für den Aufbau eines Digitalen Zwillings der Bundesfernstraßeninfrastruktur.

  • Podcast Masterplan BIM Bundesfernstraßen

Executive Summary

Building Information Modeling (BIM) ist eine kooperative digitale Arbeitsmethode, bei der alle Projektbeteiligten auf Basis gemeinsamer digitaler Modelle und Daten zusammenarbeiten.

Mit der Einführung von BIM verfolgt der Bund fünf zentrale Ziele:

  • Wirtschaftlichkeit sowie Termin- und Kostenstabilität erhöhen
  • Nachhaltigkeit verbessern
  • Zusammenarbeit und Kommunikation stärken
  • Einheitliches Datenmanagement etablieren
  • Bundesweite Harmonisierung und Standardisierung sicherstellen

Langfristig soll BIM die Grundlage für einen Digitalen Zwilling der Bundesfernstraßen schaffen. Dieser ermöglicht die digitale Abbildung der Infrastruktur über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg und eröffnet neue Potenziale für Betrieb, Erhaltung und zukünftige Technologien.

Kernbotschaften

Wirtschaftlichkeit steigern

Durch digitale Planung und koordinierte Prozesse können Kosten reduziert sowie Termin- und Planungssicherheit verbessert werden.

Nachhaltigkeit fördern

Bessere Datenqualität und Transparenz unterstützen einen ressourcenschonenden Umgang mit Materialien und Infrastruktur.

Zusammenarbeit verbessern

Alle Beteiligten arbeiten auf einer gemeinsamen Datenbasis und tauschen Informationen effizienter aus.

Datenkontinuität schaffen

Informationen werden über den gesamten Lebenszyklus einer Infrastruktur konsistent bereitgestellt.

Einheitliche Standards etablieren

BIM soll bundesweit nach einheitlichen Rahmenbedingungen eingeführt und genutzt werden.

Kapitelübersicht

1. Einleitung

Ausgangssituation, Motivation und Hintergründe für die Einführung von BIM im Bundesfernstraßenbau.

2. Gemeinsames Verständnis von BIM

Definition der BIM-Methode und Beschreibung der grundlegenden Prinzipien.

3. Strategiemodell der BIM-Implementierung

Beschreibung des langfristigen Zukunftsbildes sowie des Einführungsansatzes.

4. Strategische Ziele

Definition der zentralen Ziele der BIM-Einführung.

5. Handlungsfelder und Maßnahmen

Richtlinien, Prozesse, Menschen und Technologien als zentrale Erfolgsfaktoren.

6. Implementierungskonzept

Phasenmodell zur schrittweisen Einführung von BIM.

Wichtige Definitionen

Building Information Modeling (BIM)

Kooperative digitale Arbeitsmethode zur Planung, Realisierung und Bewirtschaftung von Bauwerken auf Basis gemeinsamer Datenmodelle.

Digitaler Zwilling

Digitales Abbild einer realen Infrastruktur, das Informationen über Planung, Bau, Betrieb und Erhaltung zusammenführt.

Datenkontinuität

Durchgängige Verfügbarkeit und Nutzung von Informationen über den gesamten Lebenszyklus eines Bauwerks.

FAQ

Die flächendeckende Einführung von BIM im Bundesfernstraßenbau auf Basis bundeseinheitlicher Standards.

Höhere Planungssicherheit, bessere Zusammenarbeit, mehr Transparenz und effizientere Prozesse.

Der Digitale Zwilling ist das langfristige Zukunftsbild der Digitalisierung im Bundesfernstraßenbau und baut auf BIM auf.

Die Implementierung erfolgt schrittweise über mehrere Phasen bis hin zum Regelbetrieb.