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Eine Gruppe von Planenden diskutiert und blickt dabei auf einen Bildschirm mit der Darstellung aus einem BIM-Modell

BIM Bundesfernstraßen

Die Einführung der BIM-Methode als Regelprozess für das Planen und Bauen von Bundesfernstraßen bedeutet die Digitalisierung aller Abläufe sowie die Etablierung neuer, kooperativer Arbeitsweisen. Durch die gemeinsame Arbeit an digitalen Modellen können Prozesse schneller, transparenter und effizienter gestaltet sowie Bau und Betrieb wirtschaftlicher und nachhaltiger umgesetzt werden. Grundlage für die verbindliche Anwendung der BIM-Methode sind die Rahmendokumente, die zusammen die Musterrichtlinie BIM bilden, ergänzt durch Handlungsempfehlungen und Praxisdokumente.

Aktuelles

Ein Mann und eine Frau deuten auf einen Bildschirm mit einem digitalen Bauwerksmodell
BIM Bundesfernstraßen
26.03.2026

„BIM-gestützte Nachhaltigkeitsanalysen von Infrastrukturen“ – Neues Praxisdokument veröffentlicht

Zwei Personen im Büro schauen gemeinsam auf einen Computerbildschirm; die Frau zeigt auf den Monitor, der Mann sitzt daneben und hört aufmerksam zu.
BIM Bundesfernstraßen
12.03.2026

Erfahrungsbericht zur Anwendung des AIA-Moduls im BIM-Portal

Zwei Mitarbeitende in einem Büro betrachten gemeinsam ein Tablet, während auf einem Bildschirm im Vordergrund ein digitales Modell zu sehen ist.
BIM Bundesfernstraßen
04.03.2026

Neues Praxisdokument „Verwaltungstool für Objektkataloge – Motivation und Umsetzung“ schafft die Grundlagen für ein strukturiertes Datenmanagement

Aktuelle Publikationen

FAQ

Hier finden Sie ausgewählte Fragen und Antworten zu BIM Bundesfernstraßen.

„BIM (Building Information Modeling) ist eine kooperative Arbeitsmethode, bei der auf Basis digitaler Bauwerksmodelle die für ihren gesamten Lebenszyklus relevanten Informationen und Daten konsistent erfasst, verwaltet und in einer transparenten Kommunikation zwischen den Beteiligten ausgetauscht oder für die weitere Bearbeitung übergeben werden.“ (BMVI – Stufenplan Digitales Planen und Bauen, 2015)

Der Masterplan BIM Bundesfernstraßen definiert fünf strategische Ziele: (1) Wirtschaftlichkeit, Termin- und Kostenstabilität erhöhen, (2) Nachhaltigkeit optimieren, (3) Kommunikation durch erleichtertes Zusammenwirken verbessern, (4) herstellerneutrales, modellbasiertes und zentrales Datenmanagement einführen sowie (5) die BIM-Implementierung harmonisieren und standardisieren. Diese Ziele leiten alle Aktivitäten im Rahmen der bundeseinheitlichen BIM-Einführung.

Die Einführung von BIM erfolgt auf Grundlage des Masterplans BIM Bundesfernstraßen, der vom Bundesverkehrsministerium im Oktober 2021 veröffentlicht wurde. Bund, Länder sowie die Auftragsverwaltungen und Projektgesellschaften setzen den Masterplan gemeinsam um. Ziel ist eine bundesweit einheitliche, praxistaugliche Anwendung der BIM-Methode.

Die Umsetzung des Masterplans BIM Bundesfernstraßen befindet sich in der dritten und finalen Phase. Die wesentlichen Grundlagen – von Standards über Prozesse bis hin zu Qualifizierungsmaßnahmen – wurden erarbeitet und erprobt. Ab 2026 geht BIM schrittweise in den Regelprozess über und wird damit Teil der regulären Arbeitsweise im Bundesfernstraßenbau.

Der Regelprozess bedeutet, dass BIM nicht mehr projektweise erprobt wird, sondern als verbindliche Methode im Alltag von Planung, Bau und Betrieb von Bundesfernstraßen angewendet wird. BIM wird damit vom Pilot- zum Standardverfahren – mit klaren Rollen, definierten Abläufen und abgestimmten Anforderungen über alle Projektphasen hinweg.

BIM verändert nicht nur Werkzeuge, sondern auch Arbeitsweisen. Zusammenarbeit wird strukturierter, transparenter und stärker datenbasiert. Informationen stehen konsistent über den gesamten Lebenszyklus zur Verfügung – von der frühen Planung über die Baustelle bis hin zu Betrieb, Erhaltung und Weiterentwicklung der Infrastruktur.