Aktuelles
Aktuelle Publikationen
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Basierend auf Rückmeldungen aus der Praxis wurden in einem Projekt der Lenkungsgruppe BIM fünf Unteranwendungsfälle (uAWF) abgestimmt und standardisiert, die direkt in Ausschreibungen verwendet werden können.
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Das Praxisdokument beschreibt das Vorgehen und die Ergebnisse bei der Parametrisierung von Inhalten des Standardleistungskatalogs (STLK) zur Anwendung in BIM-Modellen und insbesondere zur modellbasierten Generierung STLK-konformer Leistungsverzeichnisse.
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Das Rahmendokument enthält einen ersten von Politik, Wissenschaft und Anwendern gemeinsam entwickelten Definitionsrahmen für den „Digitalen Zwilling Bundesfernstraßen“. Die Autoren erläutern wichtige Grundlagen sowie zentrale Begriffe und Zusammenhänge und schaffen einen wichtigen Baustein für den Einsatz der Methode im Bereich der Bundesfernstraßen.
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FAQ
Hier finden Sie ausgewählte Fragen und Antworten zu BIM Bundesfernstraßen.
„BIM (Building Information Modeling) ist eine kooperative Arbeitsmethode, bei der auf Basis digitaler Bauwerksmodelle die für ihren gesamten Lebenszyklus relevanten Informationen und Daten konsistent erfasst, verwaltet und in einer transparenten Kommunikation zwischen den Beteiligten ausgetauscht oder für die weitere Bearbeitung übergeben werden.“ (BMVI – Stufenplan Digitales Planen und Bauen, 2015)
Der Masterplan BIM Bundesfernstraßen definiert fünf strategische Ziele: (1) Wirtschaftlichkeit, Termin- und Kostenstabilität erhöhen, (2) Nachhaltigkeit optimieren, (3) Kommunikation durch erleichtertes Zusammenwirken verbessern, (4) herstellerneutrales, modellbasiertes und zentrales Datenmanagement einführen sowie (5) die BIM-Implementierung harmonisieren und standardisieren. Diese Ziele leiten alle Aktivitäten im Rahmen der bundeseinheitlichen BIM-Einführung.
Die Einführung von BIM erfolgt auf Grundlage des Masterplans BIM Bundesfernstraßen, der vom Bundesverkehrsministerium im Oktober 2021 veröffentlicht wurde. Bund, Länder sowie die Auftragsverwaltungen und Projektgesellschaften setzen den Masterplan gemeinsam um. Ziel ist eine bundesweit einheitliche, praxistaugliche Anwendung der BIM-Methode.
Die Umsetzung des Masterplans BIM Bundesfernstraßen befindet sich in der dritten und finalen Phase. Die wesentlichen Grundlagen – von Standards über Prozesse bis hin zu Qualifizierungsmaßnahmen – wurden erarbeitet und erprobt. Ab 2026 geht BIM schrittweise in den Regelprozess über und wird damit Teil der regulären Arbeitsweise im Bundesfernstraßenbau.
Der Regelprozess bedeutet, dass BIM nicht mehr projektweise erprobt wird, sondern als verbindliche Methode im Alltag von Planung, Bau und Betrieb von Bundesfernstraßen angewendet wird. BIM wird damit vom Pilot- zum Standardverfahren – mit klaren Rollen, definierten Abläufen und abgestimmten Anforderungen über alle Projektphasen hinweg.
BIM verändert nicht nur Werkzeuge, sondern auch Arbeitsweisen. Zusammenarbeit wird strukturierter, transparenter und stärker datenbasiert. Informationen stehen konsistent über den gesamten Lebenszyklus zur Verfügung – von der frühen Planung über die Baustelle bis hin zu Betrieb, Erhaltung und Weiterentwicklung der Infrastruktur.

