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Wir legen bei Planung, Bau, Betrieb und Erhaltung der Bundesfernstraßen deutlich an Tempo zu. Voraussetzung dafür ist die konsequente Digitalisierung über den gesamten Lebenszyklus der Infrastruktur. Mit BIM (Building Information Modeling) und dem Digitalen Zwilling legen wir die Basis für vorausschauende Entscheidungen, effizientere Prozesse und eine nachhaltige Nutzung unserer Bundesfernstraßen. Damit schaffen wir leistungsfähige und zukunftsfähige Verkehrswege – heute und für kommende Generationen.
FAQ
Hier finden Sie ausgewählte Fragen und Antworten zu „Bundesfernstraßen Digital“.
„Bundesfernstraßen Digital“ ist die zentrale Kommunikations- und Austauschplattform zur Digitalisierung der Bundesfernstraßen. Sie bündelt Informationen, Aktivitäten und Erfahrungen mit der Anwendung von BIM im Regelprozess sowie mit der Entwicklung und dem Einsatz Digitaler Zwillinge.
Die Kommunikationsplattform Bundesfernstraßen Digital wird im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr (BMV) betrieben. Das BMV gibt die strategische Richtung für die Digitalisierung der Bundesfernstraßen vor. Es definiert Ziele und Rahmenbedingungen, unterstützt den Aufbau einheitlicher Standards und investiert in Forschung und Entwicklung sowie in Pilotprojekte und Anwendungen. Dabei arbeitet das BMV eng mit Ländern, Behörden und weiteren Partnern zusammen. Weitere Informationen zu den Betreibern der Plattform finden sich im Impressum.
Der Einsatz digitaler Methoden bei der Planung, beim Bau, Betrieb und Erhalt der Infrastruktur verkürzt Planungs-, Genehmigungs- und Bauzeiten und ermöglicht damit den Abbau des Instandhaltungsrückstand bei Bundesfernstraßen in kürzerer Zeit. Durch die datengestützte, prädiktive Instandhaltung wird ein Übergang eingeleitet: vom reaktiven Eingreifen bei Schäden hin zur vorausschauenden, datenbasierten Steuerung von Erhaltungsmaßnahmen. Das erhöht die Verfügbarkeit der Bundesfernstraßen, verlängert die Nutzungsdauer der Bauwerke und reduziert ungeplante Eingriffe.
Ab 2026 geht die Anwendung der BIM-Methode in den Regelprozess über. Einheitliche Standards und kooperative Arbeitsweisen werden damit flächendeckend genutzt und bilden zugleich eine Grundlage für die Weiterentwicklung Digitaler Zwillinge.
Der Digitale Zwilling erweitert die BIM-Methodik, indem er Planungsmodelle mit aktuellen Zustands-, Betriebs- und Umfelddaten verknüpft. So wird die Infrastruktur als dynamisches System sichtbar, analysierbar und über den gesamten Lebenszyklus hinweg gezielt steuerbar.
Die Plattform richtet sich an die gesamte Fachcommunity der Bundesfernstraßen – von Verwaltung, Planung und Bau bis zu Betrieb, Erhaltung, Wissenschaft und Wirtschaft. Sie fördert Austausch, Transparenz und gemeinsames Lernen im digitalen Transformationsprozess.

